Zentrale Stimulation
Stephan, K. M.; · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2015 · Heft 12 · S. 458 bis 461
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die transkranielle kortikale Magnetstimulation (TMS) ist ein nicht-invasives Verfahren, das durch die Schädeldecke hindurch im Gehirn Magnetfelder erzeugen kann. Mit Hilfe der repetitiven kortikalen Magnetstimulation werden kortikale Nervenzellen durch die Schädelkalotte in Abhängigkeit von der Stimualtionsfrequenz erregt oder gehemmt, dies beeinflusst das zerebrale Erregungsniveau. Auf Grund der fokalen Stimulationseigenschaften der TMS erlaubt die repetitive Magnetstimulation die Aktivität einzelner Hirnareale direkt oder indirekt zu fördern oder zu hemmen. Der messbare Einfluss der Stimulation hält bis zu ein…