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Ökonomisierung der Medizin Menetekel oder Popanz?

REINERS, H.; · Gesundheits- und Sozialpolitik, Baden-Baden · 2015 · Heft 12 · S. 52 bis 56

Dokument
165031
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Gesundheits- und Sozialpolitik, Baden-Baden
Autor:innen
REINERS, H.;
Ausgabe
Heft 12 / 2015
Jahrgang 69
Seiten
52 bis 56
Erschienen: 2015-12-01 00:00:00
ISSN
1611-5821
DOI

Zusammenfassung

„Ökonomisierung der Medizin wird als Kampfbegriff verwendet, obwohl das Gesundheitswesen zweifellos ein Wirtschaftszweig ist. Zu dieser Begriffsverwirrung tragen die Ökonomen mit ihrem widersprüchlichen Narrativ des Homo oeconomicus selbst bei. Das perfekte Vergütungssystem gibt es nicht, schon deshalb ist die Vorstellung, das Gesundheitswesen nur über Anreize und Wettbewerb effektiv steuern zu können, eine Illusion. Die Arbeitskulturen im Medizinsystem spielen eine ebenso große Rolle wie das Geld.

Schlagworte

GESUNDHEITSWESEN MEDIZIN WETTBEWERB BERLIN FINANZIERUNG KOSTEN AINS ROLLE MENSCHEN PATIENTEN SCHULD DENKEN VERSTÄNDNIS DEUTSCHLAND HAND WISSENSCHAFT