Differenzialdiagnose und Therapie der atypischen Parkinson-Syndrome
Höglinger, G. U.; Giese, A.; Arzberger, T.; Kurz, A.; Levin, J.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2016 · Heft 2 · S. 61 bis 69
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die atypischen Parkinson-Syndrome beruhen auf Synucleinopathien und Tauopathien mit pathologischer Ablagerung der Proteine a-Synuclein sowie Tau. Die Lokalisation der Ablagerungen ist wesentlich für die klinische Symptomatik verantwortlich. Der DLK liegt eine neuronale Synucleinopathie mit überwiegend neokortikaler Lokalisation, aber auch Hirnstammbeteiligung, zugrunde. Klinisch dominieren Demenz und ein nachfolgendes Parkinson-Syndrom. Die MSA basiert auf einer oligodendrozytären Synucleinopathie, die vor allem Kleinhirn sowie Hirnstamm betrifft und klinisch Dysautonomie mit einem Parkinson-Syndrom oder zerebel…