Endoskopische Behandlung iatrogener gastrointestinaler Perforationen
Meining, A.; Küilmer, A.; Caca, K.; Fuchs, K.-H.; Schmidt, A.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2016 · Heft 2 · S. 121 bis 128
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zu dieser Intervention existieren überwiegend retrospektive, nicht-kontrollierte Studien, randomisiert kontrollierte Studien fehlen. Wenn die Perforation frühzeitig entdeckt wird, kann eine endoskopische Behandlung erwogen werden. Gastrointestinale Perforationen mit einer Größe von < 30 mm werden mit einem Clip verschlossen. Im Ösophagus können auch expandierende Me-tallstents eingesetzt werden. Bei gastrointestinalen Verletzungen kann damit gerechnet werden, dass in 80-100 % der Fälle der Clip erfolgreich appliziert und die Perforation bei 60-100 % der Eingriffe dauerhaft verschlossen werden kann. Die Studienla…