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Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Opioiden

Bleckwenn, M.; Mücke, M.; Just, J.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2016 · Heft 4 · S. 213 bis 220

Dokument
166455
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Bleckwenn, M.; Mücke, M.; Just, J.;
Ausgabe
Heft 4 / 2016
Jahrgang 113
Seiten
213 bis 220
Erschienen: 2016-04-01 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Vor der Verschreibung muss der Patient hinsichtlich der Wirkungen und Risiken aufgeklärt und beraten werden. Jede Opioidverordnung bei chronischen, nichttumorbedingten Schmerzen sollte regelmäßig geprüft werden. Ein hohes Missbrauchsrisiko besteht unter anderem bei jungen Patienten (Odds Ratio [OR] BS 6,74) sowie bei einem Substanzmissbrauch in der Vorgeschichte (OR = 2,34). Auffälliges Verhalten, beispielsweise Rezeptvertust oder eine eigenmächtige Dosiserhöhung, sollte zur weiteren Abklärung im Arzt-Patienten-Gespräch führen. Auch Urinuntersuchungen auf Drogen und deren Abbauprodukte sind als Instrument sinnvo…

Schlagworte

THERAPIE OPIOIDE WIRKUNG PATIENT WHO INDIKATION DIAGNOSTIK DEUTSCHLAND PATIENTEN ARBEIT PUBMED VERHALTEN WISSEN PRÄVALENZ RISIKO METAANALYSE