CareLit Fachartikel

Alte und neue Drogen -Vorgehen im Notfall

Müller, D.; Desel, H.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2016 · Heft 4 · S. 182 bis 194

Dokument
166458
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen
Autor:innen
Müller, D.; Desel, H.;
Ausgabe
Heft 4 / 2016
Jahrgang 57
Seiten
182 bis 194
Erschienen: 2016-04-01 00:00:00
ISSN
0170-5334
DOI

Zusammenfassung

Die Versorgung akuter Vergiftungen mit rauscherzeugenden Drogen ist eine relativ häufige Indikation in der Notfallrettung. Im deutschen Rettungsdienst handelt es sich meist um Ethanol-Vergiftungen, während schwere Vergiftungen durch Methanolkontaminierte Spirituosen selten sind. Viele verschiedene Schmerzmittel verursachen ein Opioid-Toxidrom mit Sedierung und hohem Risiko einer Ateminsuffizienz, während Vergiftungen durch Gamma-Hydroxybuttersäure oder Benzodiazepine ebenfalls sedierend, jedoch nur selten atemdepressiv verlaufen.

Schlagworte

THERAPIE DROGEN VERGIFTUNG WIRKUNG FORTBILDUNG GRUPPE RISIKO NERVENSYSTEM ANTIDOTE FOMEPIZOL NALOXON FLUMAZENIL KULTUR KLASSIFIKATION WAHRNEHMUNG AFFEKT