Geflohen, um zu bleiben Ein Nachruf zum Aufruf
KEIL, A.; · Impulse, Hannover · 2016 · Heft 3 · S. 13 bis 15
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Verletzlichkeit, existenzielle Bedrohung, Flucht, Hunger, Ster-ben und Tod zu erfahren, heißt, dem Leben und seinen Ängsten zu begegnen, sich mittendrin zu erleben und auf das »Stirb und Werde« des Lebens auch dann einzulassen, wenn unklar ist, was mit uns und um uns herum geschieht. Auch wenn ein Mensch diese Art der Bedrohungen nicht selbst erlebt hat, sie verdrängt und als Vergangenheit abgelegt oder sich in Urteilen und Vorurteilen über das Weltgeschehen eingeigelt hat, Sicherheit sein großes Ideal geworden ist, rütteln das abendliche Fernsehen mit dem konkreten Kriegserleben fremder Menschen und ihren Fluch…