Diagnostik und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Leseund/oder Rechtschreibstörung
Schuite-Körne, G.; Galuschka, K.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2016 · Heft 4 · S. 279 bis 286
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine Diagnose ist nur bei unterdurchschnittlichen Leseund/oder Rechtschreibleistungen zu stellen. Es soll überprüft werden, ob eine Aufmerk-samkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-, Angstoder Rechenstörung besteht. Die Lese-Rechtschreibleistungen sollen mit systematischen Instruktionen der Buchstaben-Laut-Korrespondenzen (und umgekehrt), der Buchstaben-Silben-Morphemsynthese sowie der Laut-Silben-Morphemanalyse gefördert werden {g1 = 0, 32) (A-Empfehlung). Die orthografische Rechtschreibfähigkeit lässt sich am effektivsten durch ein Rechtschreibregeltraining steigern (A-Empfehlung), Nicht eingesetzt werden sollen Irlen…