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Klonale Hämatopoese von unbestimmtem Potenzial

Ganser, A.; Thol, F.; Heuser, M.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2016 · Heft 5 · S. 317 bis 322

Dokument
167216
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Ganser, A.; Thol, F.; Heuser, M.;
Ausgabe
Heft 5 / 2016
Jahrgang 113
Seiten
317 bis 322
Erschienen: 2016-05-06 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Klonale Hämatopoese von unbestimmtem Potenzial (clonal hematopoiesis of indeterminate potential, CHIP) ist eine neue Entität, die somatische Mutationen in Blutoder Knochenmarkzellen nachweist. Sie erfüllt aber keine weiteren Kriterien für eine hämatologische Neoplasie. Die Prävalenz von CHIP nimmt mit dem Alter zu und liegt in der 8. Dekade bei circa 10 %. In Deutschland sind hochgerechnet etwa 2 750 Personen betroffen. Das am häufigsten mutierte Gen ist DNMT3A, gefolgt von 7E72und ASXL1. Die Transformationsrate zu einer hämatologischen Neoplasie beträgt 0, 5-1 % pro Jahr und ist damit circa 13-fach erhöht. Wenn…

Schlagworte

RISIKO ALTER LEUKÄMIE KNOCHENMARK ANÄMIE BLUT HÄMATOPOESE DIAGNOSTIK SYNDROM PUBMED KNOCHENMARKZELLEN PRÄVALENZ DEUTSCHLAND PERSONEN PATIENTEN HÄMATOLOGIE