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Vom Scheintod zur Notfallmedizin

Artmeier-Brandt, U.; Brandt, L.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2016 · Heft 5 · S. 274 bis 288

Dokument
167222
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen
Autor:innen
Artmeier-Brandt, U.; Brandt, L.;
Ausgabe
Heft 5 / 2016
Jahrgang 57
Seiten
274 bis 288
Erschienen: 2016-05-01 00:00:00
ISSN
0170-5334
DOI

Zusammenfassung

Immer wieder berichtet die Tagespresse über fatale Diagnoseirrtümer, die dazu führen, dass ein noch lebender, aber auf dem Totenschein als verstorben befundener Mensch dem Bestatter oder dem Pathologen als „Scheintoter übergeben wird. Die Furcht, aufgrund der Fehldiagnose „Scheintod lebendig begraben zu werden, reicht bis in das Altertum zurück. Im Zeitalter der Aufklärung (ca. 1650-1800) erlebte diese Angst einen Höhepunkt. Sie führte einerseits zu kuriosen Erfindungen, die es dem versehentlich Begrabenen ermöglichen sollten, sich bemerkbar zu machen, andererseits war sie der Katalysator für eine Reform des Bes…

Schlagworte

TOD LEBEN ANGST TODESZEICHEN ZEIT KIND NOTFALLMEDIZIN FURCHT PATHOLOGEN ERFINDUNGEN DEUTSCHLAND PUBLIKATIONEN ANÄSTHESIOLOGIE INTERESSENKONFLIKT DRUCK LEBENSQUALITÄT