Dauerhafte Veränderungen visueller Leistungen bei Migräne? Ein Vergleich zwischen Migräne mit und ohne Aura
Reinhart, S.; Kerkhoff, G.; Schaadt, A.-K.; Adams, M.; · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2016 · Heft 5 · S. 115 bis 120
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Migräne ist eine wiederkehrende primäre Kopfschmerzerkrankung, die durch ein komplexes, heterogenes Störungsbild gekennzeichnet ist. Ein genetischer Einfluss bei Migräne ist vielfach bestätigt worden. Bei Migräne mit Aura scheint der Einfluss stärker zu sein, außerdem finden sich bei dieser Migräneform typische zerebrovaskuläre Pathomechanismen, weshalb in der Literatur von einem Zusammenhang mit Schlaganfallerkrankungen ausgegangen wird. Obwohl es sich bei der visuellen Aura um ein transientes Phänomen handelt, wurden in der Vergangenheit persistierende, in der Regel peripher gelegene Gesichtsfelddefekte und op…