CareLit Fachartikel

So kann ich mich doch niemandem zumuten

ZETTL, S.; · pflegen: palliativ, Hannover · 2016 · Heft 5 · S. 18 bis 20

Dokument
167382
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
pflegen: palliativ, Hannover
Autor:innen
ZETTL, S.;
Ausgabe
Heft 5 / 2016
Jahrgang 8
Seiten
18 bis 20
Erschienen: 2016-05-01 00:00:00
ISSN
1867-9390
DOI

Zusammenfassung

Während das operative Vorgehen für einen damit erfahrenen Chirurgen zum alltäglichen Handwerk zählt, bedeutet es für die betroffenen Menschen einen tiefgreifenden Einschnitt in ihr bisher geführtes Leben. Die Mehrzahl reagiert bestürzt auf die Mitteilung, dass ein künstlicher Darmausgang angelegt werden muss. Gerade in unserer westlichen Kultur hat die Reinlichkeitserziehung einen hohen Stellenwert; der Verlust der Kontrolle der eigenen Ausscheidungsfunktionen ist daher für viele Menschen mit Schamgefühlen, Schmutzund Geruchsängsten sowie der Furcht vor sozialer Ausgrenzung verbunden (Zettl & Hartlapp, 2008).

Schlagworte

SEXUALITÄT LEBEN ANGEHÖRIGE ERLEBEN COLITIS ULCEROSA IDENTITÄT SCHAM CHIRURGEN MENSCHEN KULTUR FURCHT ZEIT HOFFNUNG PATIENTEN LEBENSQUALITÄT LYMPHKNOTEN