Man möchte sich ja von Nachbarn gar nicht helfen lassen
demenz, Hannover · 2016 · Heft 6 · S. 55 bis 57
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das heißt, man weiß, man wohnt vielleicht sehr lange nebeneinander und man hat gelernt, dass so eine freundliche Distanziertheit einen am besten über die Jahre bringt. Und damit ist verbunden, dass man Unterstützung bietet, was so sporadische Sachen angeht. Post entgegennehmen ist z.B. das Typische. Das sind Dinge, die nicht in den eigenen vier Wänden stattfinden. Man lässt längst nicht jeden Nachbarn in die Wohnung, sondern nur diejenigen, die einem tatsächlich auch vertraut sind und persönlich näher stehen. Und da verschwimmen dann auch die Kategorien, dass man sagt, ein Nachbar ist ein Freund, oder ein Famili…