Sturzprävention in Hausarztpraxen
Hentschke, C.; Salb, J.; Geilhof, B.; Freiberger, E.; Siegrist, M.; Halle, M.; Linde, K.; Landendoerfer, P.; Blank, W. A.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2016 · Heft 5 · S. 365 bis 372
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ungefähr 40-70 % der älteren Personen, die gestürzt sind, berichten von einer bleibenden Sturzangst, die zur Einschränkung der Aktivität, zur sozialen Isolation und zur Verschlechtemng der Lebensqualität führt (6,7). Trotz dieser gravierenden Konsequenzen sind sich viele ältere Personen oft ihres Sturzrisikos nicht bewusst (8, 9). Aufgrund des demografischen Wandels und der hohen Prävalenz von Stürzen bei Älteren besteht die Notwendigkeit von regelmäßigen, standardisierten Sturzrisiko-Assessments mit nachfolgender Einleitung von effektiven Interventionsmaßnahmen. Hausärzte sehen ihre Patienten regelmäßig und kön…