Update: Patienten unter oraler Antikoagulation mit VKA oder NOAK
Koscielny, J.; Heymann, C. von; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2016 · Heft 6 · S. 316 bis 331
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei der Unterbrechung der oralen Anti-koagulation von Vitamin-K-Antagonisten (VKA) vor Operationen oder Interventionen ist die subkutane Applikation von niedermolekularen Heparinen (NMH) in halbtherapeutischer, therapeutischer und zunehmend auch prophylaktischer Do-sierung (sog. „Bridging) eine etablierte Alternative zur kontinuierlichen intra-venösen Infusion von unfraktioniertem Heparin. Die entscheidenden Vorteile beim Einsatz von NMH gegenüber der Gabe von unfraktioniertem Heparin (UFH) bestehen vor allem in der besseren Dosis-Wirkungsbeziehung und somit einer verbesserten Steuerbarkeit, aber auch in einem r…