Interdisziplinäre Therapie von Hirnmetastasen
Combs, S.; Keilholz, U.; Schmieder, K.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2016 · Heft 6 · S. 415 bis 421
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Durch multimodale Therapien steigt die Zahl der Patienten mit zerebralen Metastasen, die erfolgreich operiert werden können. Die Behand-lungsmodalitäten und -ziele werden für jeden Patienten individuell auf der Tumorkonferenz festgelegt. In der Regel ist eine medikamentöse Therapie indiziert. Erfolgt nach einer operativen Resektion eine stereotaktische Bestrahlung, steigt das mittlere Überleben um 3-6 Monate an und das Rezidivrisiko sinkt von 40 auf 12,5 %. Eigenen Daten zeigen, dass auch schwer kranke Patienten von der Resektion der Hirnmetastasen profitieren. Die 30-Tage-Morbiditätlag bei 29 %, wobei diese Pat…