CareLit Fachartikel

Kindeswohl Ein Problemaufriss aus der Perspektive der Medizinethik

WIESEMANN, C.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2016 · Heft 9 · S. 235 bis 244

Dokument
169344
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
WIESEMANN, C.;
Ausgabe
Heft 9 / 2016
Jahrgang 62
Seiten
235 bis 244
Erschienen: 2016-09-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Dem >Kindeswohl< wird in jenen ethischen und rechtlichen Debatten, die Kinder betreffen, in der Regel entscheidende Bedeutung zugesprochen. Allerdings wird es oft argumentativ verwendet, als sei es ein objektiv bestimmbarer Wert, z.B. körperliche Unversehrtheit. Das nenne ich das Objektivismus-Argument. Andererseits wird vorausgesetzt, dass sich das Wohl des Kindes an der selbstbestimmten Entscheidung der zukünftigen Person messen lassen müsse. Das nenne ich das Adultismus-Argument. Beide Argumente finden sich z.B. im Urteil des Landgerichts Köln vom 07.05.2012 zur Beschneidung von Knaben aus religiösen Gründen.

Schlagworte

KIND ELTERN RECHT STANDARD THERAPIE ENTSCHEIDUNG AINS ES PÄDIATRIE MINDERJÄHRIGE ROLLE REPRODUKTIONSMEDIZIN DIAGNOSTIK FORSCHUNG ERWACHSENER GEWALT