Vom Leben in den Tod ein soziales Phänomen
SCHNEIDER, W.; · pflegen: palliativ, Hannover · 2016 · Heft 7 · S. 22 bis 25
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Solchen existenziellen Übergängen, so verschieden sie je nach Kultur und historischem Kontext kulturell gedeutet und gesellschaftlich ausgestaltet sein mögen, ist gemein, dass die mit ihnen verbundenen Statusunsicherheiten mittels ritualisierter symbolischer Handlungsmuster kollektiv bearbeitet werden. Deshalb betreffen sie nicht nur das einzelne Individuum, sondern immer auch die Gemeinschaft, das Kollektiv der Anderen, zu denen das betreffende Individuum, welches einen solchen Übergang durchlebt, in Bezug steht. Dies lässt sich nicht nur, aber insbesondere auch, am Lebensende zeigen.