CareLit Fachartikel
Evidenz für Prävention kritisch hinterfragen
Hinneburg, I.; · QUALITAS, Graz · 2014 · Heft 3 · S. 34 bis 35
Dokument
170297
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das ernüchternde Ergebnis: „Wir haben keinen Effekt im Hinblick auf die Gesamtmortalität gefunden“, erklärte Götzsche. Auch ein Nutzen im Hinblick auf die kardiovaskuläre Sterblichkeit sei nicht belegt. Angesichts dieses fehlenden Nutzens hält es Götzsche für einen Skandal, dass der mögliche Schaden von Checkups in Studien nur selten beschrieben wird. „Durch das Screening machen wir aus gesunden Menschen Patienten“, sagte Götzsche. Denn nicht in jedem Fall sei klar, dass eine gefundene Abweichung tatsächlich therapiert werden müsse und der Patient davon profitiere.
Schlagworte
SCREENING
MEDIZIN
PRÄVENTION
MEDIZINPRODUKT
METHODIK
MODELL
IRIS
ENTSCHEIDUNGSFINDUNG
MENSCHEN
PATIENTEN
MORTALITÄT
RANDOMISIERUNG
THERAPIE
DEUTSCHLAND
SIGMOIDOSKOPIE
KOLOSKOPIE