CareLit Fachartikel

Evidenz für Prävention kritisch hinterfragen

Hinneburg, I.; · QUALITAS, Graz · 2014 · Heft 3 · S. 34 bis 35

Dokument
170297
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
QUALITAS, Graz
Autor:innen
Hinneburg, I.;
Ausgabe
Heft 3 / 2014
Jahrgang 6
Seiten
34 bis 35
Erschienen: 2014-03-01 00:00:00
ISSN
1810-1704
DOI

Zusammenfassung

Das ernüchternde Ergebnis: „Wir haben keinen Effekt im Hinblick auf die Gesamtmortalität gefunden“, erklärte Götzsche. Auch ein Nutzen im Hinblick auf die kardiovaskuläre Sterblichkeit sei nicht belegt. Angesichts dieses fehlenden Nutzens hält es Götzsche für einen Skandal, dass der mögliche Schaden von Checkups in Studien nur selten beschrieben wird. „Durch das Screening machen wir aus gesunden Menschen Patienten“, sagte Götzsche. Denn nicht in jedem Fall sei klar, dass eine gefundene Abweichung tatsächlich therapiert werden müsse und der Patient davon profitiere.

Schlagworte

SCREENING MEDIZIN PRÄVENTION MEDIZINPRODUKT METHODIK MODELL IRIS ENTSCHEIDUNGSFINDUNG MENSCHEN PATIENTEN MORTALITÄT RANDOMISIERUNG THERAPIE DEUTSCHLAND SIGMOIDOSKOPIE KOLOSKOPIE