Die Blicke der Anderen
Holtbernd, T.; · Psych. Pflege heute, Stuttgart · 2016 · Heft 1 · S. 247 bis 248
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Tiefe Einblicke Einen anderen Menschen mit seinem Blick zu erfassen, wird schon intuitiv anders aufgefasst als das reine Sehen eines Menschen. Der Autor zeigt auf, dass die Konzentration auf ein Beobachten oder Sehen die menschliche Beziehung weitestgehend ausschließt und dem Anderen das Subjektsein verweigert. Die Auseinandersetzung mit dem Blick und Angeblicktwerden kann sensibel dafür machen, dass zwischen dem Beobachter und dem Beobachteten ein Konstrukt existiert, was einen maßgeblichen Einfluss auf die therapeutische Beziehung wie auch die „Heilung“ hat. Der Blick ist im Gegensatz zum Sehen konstitutiv für…