KÜNSTLICHE LEBEWESEN (TEIL 2) DNA-Computer
Health & Care Management, Bad Wörishofen · 2016 · Heft 1 · S. 48
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei dem Treffen grübelte der britische Bioinformatiker Nick Goldman an der Bar eines Hamburger Hotels mit Kollegen darüber, wie man die riesigen Datenmengen der Genomsequenzen speichern könnte. Es kam der Gedanke auf, die winzige DNA selbst als Informationsspeicher zu verwenden. Zwei Jahre später präsentierte er fünf Dateien von 740 Kilobytes Umfang in einer codierten DNA. Im Juli 2016 verblüfften Forscher von Microsoft und der University of Washington mit einem 200 Megabyte DNA-Speicher. Der Genetiker George Church codierte vor kurzem in Harvard ein Buch in eine DNA und stellte im Reagenzglas davon 70 Milliarde…