Zirrhose und wichtige Komplikationen
Spengler, U.; Lutz, P.; · ProCare, Wien · 2016 · Heft 1 · S. 32 bis 34
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Diagnose wird histologisch oder indirekt über biophysikalische Verfahren gestellt. Durch den Umbau des Parenchyms erhöht sich allmählich der Gefäßwiderstand in der Leber, so dass es zum Blutrückstau im Pfortaderstromgebiet kommt, dem portalen Hypertonus. Dann entwickeln sich die typischen Komplikationen der Leberzirrhose, die die weitere Prognose bestimmen. Typische Manifestationen der dekompensierten Leberzirrhose sind der Häufigkeit nach Aszites, die Entstehung eines Leberkarzinoms, die gastrointestinale Blutung aus Ösophagusvarizen und die hepatische Enzephalopathie.