Psychotherapie in der palliativen Versorgung
Mehnert, A.; Nauck, F.; · Zeitschrift für Palliativmedizin, Stuttgart · 2016 · Heft 11 · S. 289 bis 299
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Herr B. (46 Jahre) stellt sich in der psychoonkologischen Ambulanz einer Universitätsklinik vor mit dem Hinweis, man habe ihm gesagt, er hätte noch etwa 6-8 Wochen zu leben. Die Ärzte hätten ihm die psychoonkologische Begleitung empfohlen und er wolle dies nun ausprobieren; viel zu verlieren hätte er ja nicht. Herr B. leidet an einem fortgeschritten metastasierten Pankreaskarzinom, das spät, eher durch Zufall, durch die routinemäßige betriebsärztliche Untersuchung entdeckt worden war. Er ist geschieden und Vater eines 12-Jährigen Sohnes, zu dem er guten Kontakt habe. Herr B. lebt alleine, eine neue Partnerschaft…