CareLit Fachartikel

Gesundheit verkommt zur Handelsware

G+G, Gesundheit und Gesellschaft, Remagen · 2016 · Heft 11 · S. 36 bis 37

Dokument
172186
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
G+G, Gesundheit und Gesellschaft, Remagen
Autor:innen
Ausgabe
Heft 11 / 2016
Jahrgang 19
Seiten
36 bis 37
Erschienen: 2016-11-01 00:00:00
ISSN
1436-1728
DOI

Zusammenfassung

Das ist eine sportliche Aufgabe, ich weiß. Aber es ist der reale Bedarf, und er ist bezahlbar. Deutschland gibt jährlich elf Prozent seines Bruttoinlandproduktes für Gesundheit aus. Die größten zehn Klinikkonzerne haben 2015 knapp eine Milliarde Euro an Gewinnen eingefahren. Geld ist also genug da. Und wir müssen uns dem Thema stellen. In Krankenhäusern wurde zuletzt massiv Personal abgebaut. Immer weniger Pflegekräfte müssen sich um immer kränkere Patienten kümmern. Das Personal geht wirklich auf dem Zahnfleisch. Es kommt zu Behandlungsund Hygienemängeln, die an anderer Stelle neue Kosten aufreißen.

Schlagworte

GESUNDHEIT MODELL WETTBEWERB KRANKENVERSICHERUNG PERSONAL GESUNDHEITSWESEN MIST REGIERUNG GESUNDHEITSPOLITIK ZEIT GANG THERAPIE PATIENTEN INDUSTRIE DEUTSCHLAND AUGE