CareLit Fachartikel

Unnötige Diagnostik in der Umweitmedizin

Drexler, H.; Greiner, A.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2016 · Heft 11 · S. 773 bis 780

Dokument
172475
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Drexler, H.; Greiner, A.;
Ausgabe
Heft 11 / 2016
Jahrgang 113
Seiten
773 bis 780
Erschienen: 2016-11-18 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

9 % der Patienten hatten mindestens ein inadäquates Diagnoseverfahren durchlaufen. Am häufigsten fand sich bei ihnen eine ungeeignete Schwermetalldiagnostik (26 %), gefolgt von inadäquat eingesetzter Haaranalyse (15 %) und Biomonitoring im Blut/Urin mit fehlerhafter Wahl der Untersuchungsmatrix oder fehlerhafter Bewertung (15 %). Ein unsererseits durchgeführtes Biomonitoring bestätigte die umweltmedizinische Verdachtsdiagnose in keinem Fall. Referenzwertüberschreitungen traten hierbei seltener auf als bei den Sprechstundenpatienten, bei denen wir ohne Vordiagnostik selbst die Indikation zum Biomonitoring stellte…

Schlagworte

DIAGNOSTIK UMWELTMEDIZIN GRUPPE QUALITÄTSSICHERUNG AMBULANZ INDIKATION PATIENTEN GESCHLECHT ARBEIT BLUT URIN REFERENZWERTE PERSONEN LITERATUR SUCHMASCHINE ALLERGENE