Langfristige palliative Betreuung eines Patienten mit Progressiver Supranukleärer Paralyse
Koch, H.; · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2016 · Heft 12 · S. 311 bis 315
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Progressive Supranukleäre Paralyse (PSP) verläuft als atypisches Parkinsonsyndrom progredient mit kognitiven und motorischen Defiziten. Eine kausale Therapie oder Heilung sind nicht möglich, sodass sich bei einer Lebenserwartung nach Diagnosestellung von etwa 6 Jahren palliative Therapieansätze, oft offlabel, in den Vordergrund rücken. Ein 71-jähriger Patient stellte sich nach neurologischer Klärung mit der Diagnose einer PSP in der Institutsambulanz vor. Eine leichte kognitive Störung wurde zunächst mit Memantin, später mit Donepezil, ein depressives Syndrom mit Mirtazapin und die initial noch leichte motor…