Zytomegalievirus-Primärinfektion in der Schwangerschaft
Friese, K.; Meyer-Wittkopf, M.; Hamprecht, K.; Buxmann, H.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2017 · Heft 1 · S. 45 bis 52
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine Beratung hinsichtlich hygienischer Maßnahmen kann bei derzeit fehlender Verfügbarkeit einer aktiven Vakzinierung den größten Beitrag zur Prävention kongenitaler HCMV-Infektionen leisten. Darüber hinaus wird in der Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) die Bestimmung des HCMV-Serostatus empfohlen. Weitere randomisierte Studien sowohl mit HIG als auch mit Valaciclovir sind zwingend erforderlich, um Optionen zur Prävention und Therapie der kongenitalen HCMV-Infektion zu evaluieren.