Die fremde Seele ist ein dunkler Wald!
Gronemeyer, R.; Metzger, O. J. M.; Rothe, S. V.; · demenz, Hannover · 2017 · Heft 2 · S. 39 bis 41
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Italienerin Frau L. spricht eben gut Deutsch, sie kann sich mit den Behörden und den Anbietern von Dienstleistungen auseinandersetzen. Sie hat für ihre Mutter etwas erreicht. Aus den Interviews, die wir in unserem Forschungsprojekt zum Thema „Demenz und Migration“ geführt haben’, wird indessen deutlich, dass die Begegnung zwischen Angehörigen aus einer Migrationsfamilie und deutschem Gegenüber oft sehr schwierig ist. Immer wieder kommt zum Ausdruck, dass die, die Unterstützung brauchen, den Eindruck haben, auf Ablehnung zu stoßen. Immer wieder wird das Empfinden geäußert, dass ihnen etwas vorenthalten wird.