Prävention medikamentenassoziierter Kiefernekrosen
Engelhardt, M.; Poxleitner, P.; Voss, P.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2017 · Heft 2 · S. 63 bis 69
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Medikamentenassoziierte Kiefernekrosen (MRONJ) sind potenziell vermeidbare Komplikationen antiresorptiver Therapien. Sie treten bei Patienten mit ossären Metastasen solider und hämatologischer Tumorerkrankungen in 1-20 % der Fälle auf. Unter einer Osteoporosetherapie mit Bisphosphonaten entwickeln 0,1-2 % der Patienten eine MRONJ. Abhängig von der Grunderkrankung, Dosierungsart und -häufigkeit besteht bereits vom ersten Therapiejahr an ein erhöhtes Risiko. Die Behandlung ist langwierig und häufig mit chirurgischen Eingriffen am Kiefer verbunden.