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Prävention medikamentenassoziierter Kiefernekrosen

Engelhardt, M.; Poxleitner, P.; Voss, P.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2017 · Heft 2 · S. 63 bis 69

Dokument
173958
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Engelhardt, M.; Poxleitner, P.; Voss, P.;
Ausgabe
Heft 2 / 2017
Jahrgang 114
Seiten
63 bis 69
Erschienen: 2017-02-03 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Medikamentenassoziierte Kiefernekrosen (MRONJ) sind potenziell vermeidbare Komplikationen antiresorptiver Therapien. Sie treten bei Patienten mit ossären Metastasen solider und hämatologischer Tumorerkrankungen in 1-20 % der Fälle auf. Unter einer Osteoporosetherapie mit Bisphosphonaten entwickeln 0,1-2 % der Patienten eine MRONJ. Abhängig von der Grunderkrankung, Dosierungsart und -häufigkeit besteht bereits vom ersten Therapiejahr an ein erhöhtes Risiko. Die Behandlung ist langwierig und häufig mit chirurgischen Eingriffen am Kiefer verbunden.

Schlagworte

THERAPIE RISIKO OSTEOPOROSE KNOCHEN INDIKATION NEKROSE PATIENTEN DEUTSCHLAND DENOSUMAB UNTERKIEFERFRAKTUREN OSTEOKLASTEN KNOCHENRESORPTION ANTIKÖRPER TUMOREN INZIDENZ BEVACIZUMAB