„Krieg und Flucht verarbeiten“
G+G, Gesundheit und Gesellschaft, Remagen · 2017 · Heft 2 · S. 21
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Rund ein Drittel bis die Hälfte der unbegleiteten Kinder, die neu im Fluchtland ankommen, hat nach Ergebnissen einer Studie von 2016 eine Posttraumatische Belastungsstörung, kurz PTBS. Sieleiden unter wiederkehrenden Erinnerungen, die zu hoher Erregung führen, und vermeiden deshalb bestimmte Situationen. Wenn beispielsweise zu Silvester die Böller knallen, kann das die Kinder an Schießereien erinnern. Kinder, die gemeinsam mit ihren Eltern flüchten, haben ebenfalls hohe Level von traumatischem Stress, emotionale Symptome oder PTBS. Studien weisen daraufhin, dass 40 bis 50 Prozent der Kinder Albträume und Schlafs…