Grober Behandlungsfehler bei einer Halswirbelsäulen-OP
Rechtsdepesche, Köln · 2014 · Heft 3 · S. 88 bis 91
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die 56-jährige Klägerin litt als Krankenschwester über Jahre hinweg an Rückenschmerzen, vorwiegend im Bereich der Lendenwirbelsäule. Im November 2008 begab sie sich deswegen in orthopädische Behandlung. In der Zeit vom 15. bis 20. 12. 2008 erfolgte eine stationäre Behandlung bei der Beklagten. Diese diagnostizierte ein radikulär pseudoradikuläres zervikales Schmerzsyndrom bei Osteochondrosen und Spondylarthrosen C4 bis C7 und Instabilität C3/C4 mit konsekutiver Spinalkanalstenose, ein radikulär pseudoradikuläres lumbales Schmerzsyndrom bei produktiven Osteochondrosen und Spondylarthrosen L4bis Sl, eine ACG-Arthr…