Magersucht bei Männern
FALBESANER, T.; · Impulse, Hannover · 2017 · Heft 4 · S. 9 bis 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Diagnose »Essstörung« taucht in den 50 am häufigsten geklagten Beschwerden in der allgemeinärztlichen Praxis nicht auf, obwohl sie vielen sekundären Erkrankungen zugrunde liegt, sodass Essstörungen faktisch einen vorderen Platz hinsichtlich ihrer epidemiologischen Bedeutung einnehmen. Diese Maskierung ist vor allem darin begründet, dass Patient*innen mit Essstörungen beim Arztbesuch nicht primär über ihre Grunderkrankung klagen, sondern über die Sekundärbeschwerden wie beispielsweise Herz-Kreislaufprobleme, Rückenund Gelenkerkrankungen oder hormonelle Störungen wie Diabetes.