Familiäre Gesundheitsförderung
Geene, R.; Thyen, U.; Quilling, E.; Bacchetta, B. · Prävention und Gesundheitsförderung · 2016 · Heft 10 · S. 222 bis 229
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Gesundheitsverhalten wird wesentlich über frühkindliche Erfahrungen in Familien als erstem Sozialisationsort determiniert. Als grundgesetzlich geschützter sozialer Raum können Familien jedoch nicht zu Präventionsmaßnahmen verpflichtet werden. Familie ist keine Lebenswelt im Sinne des Präventionsgesetzes (PrävG), die Interventionslogik des Settingansatzes ist auf sie nicht unmittelbar anwendbar. Der Beitrag geht den neuen Herausforderungen für familiäre Gesundheitsförderung nach, die sich durch das PrävG ergeben. Es werden die familienbezogenen gesetzlichen Neuregelungen des PrävG inklusive der relevanten Akteure…