Schadensersatz wegen produktfehlerhafter Hüftprothesen
Rechtsdepesche, Köln · 2017 · Heft 5 · S. 140 bis 142
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die im Jahr 1936 geborene Klägerin verfolgt gegen das im Ausland ansässige beklagte Unternehmen und dessen gleichfalls beklagte deutsche Vertriebsgesellschaft Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz aus Produkthaftung und unerlaubter Handlung wegen des Inverkehrbringens fehlerhafter Hüftprothesen. Bei ihr wurden in den Jahren 2005/2006 beide Hüftgelenke durch sogenannte Großkugelkopfprothesen mit einer Metall-Metall- Gleitpaarung ersetzt, welche die beklagte Herstellerin produziert hatte. Die rechte Prothese wurde wegen von der Klägerin geäußerter Beschwerden im Jahr 2010 ausgetauscht.