Kognitive Interventionen zur Therapie kognitiver Störungen bei MorbusParkinson: ein praxisorientierter Überblick
Kalbe, E.; Folkerts, A.-K.; · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2017 · Heft 5 · S. 161 bis 171
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Patienten mit Morbus Parkinson (Parkinson’s disease, PD) haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer leichten kognitiven Störung (Mild Cognitive Impairment, PD-MCI) und Demenz (Parkinson’s disease dementia, PDD). Angesichts der hohen Prävalenzzahlen und klinischen Relevanz dieser Störungen sowie limitierter Möglichkeiten an Pharmakotherapie erlangen nichtmedikamentöse Interventionen, insbesondere kognitive Therapien wie z. B. kognitives Training, zunehmende Bedeutung. Es gibt bereits Evidenz für die Wirksamkeit kognitiver Trainings auf die globale Kognition, das Arbeitsgedächtnis und die Exekutivfunktion…