Advance Care Planning bei Urteilsunfähigkeit
Jox, R.J.; · palliative-ch, Zürich · 2017 · Heft 6 · S. 6 bis 9
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Diese Situation ist einerseits ein starkes Argument für das klassische ACP, in dem Menschen frühzeitig selbst die Weilchen stellen, wie sie dereinst behandelt werden wollen. Andererseits legen bisherige Erfahrungen nahe, dass niemals alle Menschen ein freiwilliges ACP-Angebot nutzen werden, so dass es immer eine Gruppe urteilsunfähiger Patienten geben wird, die keine Vorausentscheidungen getroffen haben werden. Dies trifft in besonderem Masse auf Menschen zu, die plötzlich und unvorhergesehen schwer erkranken, etwa durch Schlaganfall oder Hirnblutung, ebenso wie auf junge Menschen, die zum Beispiel infolge eines…