Traumafolgen im Alter
Praxis Palliative Care, Hannover · 2017 · Heft 6 · S. 8 bis 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Leben lang begleiten und manchmal im Alter besonders stark werden, wenn sie nicht mehr durch Arbeit, Willen und Ablenkungen kontrolliert werden kann. Werden aufgrund von Traumata unruhig hin und her laufende alte Menschen aufgefordert, sich doch einmal ruhig hinzusetzen, können sie dies nur kurzzeitig. Die innere Unruhe treibt sie an. Werden sie gefragt, was sie denn so aufregt, können sie meist nicht antworten. Die Unruhe symbolisiert evtl, die in der Erinnerung verankerte Flucht. Stillstehen hätte tödlich sein können (Hungermärsche). Manchmal geht die Unruhe auch mit zitternden Händen einher.