Extubationsversagen
Gottschlich, B.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2017 · Heft 6 · S. 317 bis 324
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Extubation ist regelmäßig ein komplikationsloser Vorgang. Ein Extubationsversagen (oder „schwierige Extubation) ist vor allem bei Patienten mit anatomischen Veränderungen an oder in der Nähe der Atemwege, bei Patienten nach Langzeitbeatmung sowie bei Patienten mit vorbestehenden Lungenerkrankungen oder respiratorischer Insuffizienz zu erwarten. Für Patienten mit erwartbarem Extubationsversagen soll ein entsprechender Algorithmus verfügbar sein. Es können jedoch auch unerwartet ggf. lebensbedrohliche Komplikationen wie ein Postextubations-Stridor bei Larynxödem oder ein Negativdruck-Lungenödem auftreten.