CareLit Fachartikel

Plädoyer für eine ersatzlose Streichung des § 217 StGB

Roßbruch, R.; · PflegeRecht, Neuwied · 2017 · Heft 6 · S. 341 bis 344

Dokument
177167
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PflegeRecht, Neuwied
Autor:innen
Roßbruch, R.;
Ausgabe
Heft 6 / 2017
Jahrgang 21
Seiten
341 bis 344
Erschienen: 2017-06-01 00:00:00
ISSN
1433-7231
DOI

Zusammenfassung

Der liberale Rechtsstaat muss sich mithin gröstmöglicher weltanschaulicher Enthaltsamkeit befleißigen, um eine »Heimstatt aller Staatsbürger«, Christen, Konfessionslose, Humanisten, Stoiker und Epikureer sein zu können. Deshalb darf er aus dem Recht auf Leben keine moralische Pflicht zum Leben und aus dem Recht auf Suizid keine moralische Pflicht zum Suizid ableiten. Der Rechtsstaat muss in allseinen Gesetzen peinlich genau darauf achten, dass das Individuum der absolute Souverän seines eigenen Lebens und Sterbens bleibt. Denn die Würde des Einzelnen ist maßgeblich dadurch bestimmt, dass er selbst derjenige ist,…

Schlagworte

SUIZID TÄTIGKEIT LEBEN GRUNDGESETZ NORM TOD DEUTSCHLAND ES VERHALTEN STRAFE ROLLE GEWISSEN OREGON SCHWEIZ DRUCK MÄNNER