Durchgangssyndrom ohne Absicherung?
Lutterbeck, C.; · Pflege- & Krankenhausrecht, Melsungen · 2017 · Heft 7 · S. 58 bis 60
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Unter der Behandlung mit Haldol 2,25 Milligramm sowie bei Bedarf zusätzlich Eunerpan stellte sich schließlich eine Besserung des Zustands des Patienten ein. Nach Entlassung aus der stationären Behandlung erhob der Patient indessen schwerwiegende Vorwürfe gegen das Klinikpersonal. Er stellte die Behauptung auf, ihm seien gewaltsam Tabletten verabreicht und er sei mit Gewalt am Bett festgebunden worden. Keiner habe ihm Essen gereicht oder ihm geholfen. Er habe blutverschmiert im Bett liegen müssen und sei ohne Essen und Trinken stundenlang allein gelassen worden. Außerdem sei der Arztbrief in wesentlichen Teilen u…