CareLit Fachartikel

Juveniler Schlaganfall

Poll, S.; Wakili, R.; Schöberl, F.; Ringleb, P. A.; Kellert, L.; Wollenweber, F. A.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2017 · Heft 8 · S. 527 bis 534

Dokument
178088
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Poll, S.; Wakili, R.; Schöberl, F.; Ringleb, P. A.; Kellert, L.; Wollenweber, F. A.;
Ausgabe
Heft 8 / 2017
Jahrgang 114
Seiten
527 bis 534
Erschienen: 2017-08-07 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Juvenile Schlaganfälle werden insbesondere durch kardiale Embolien (~ 25 %) und Gefäßdissektionen (~ 20 %) verursacht. Etwa 10 % gehen auf seltene Ursachen wie Vaskulitiden oder Thrombophilien zurück. 25-50 % der juvenilen Schlaganfälle bleiben jedoch kryptogen, und 20-30 % erfüllen die Kriterien für einen embolischen Schlaganfall unbekannten Ursprungs (ESUS, „embolic stroke of undetermined source“). Angezeigt ist eine rationale stufenweise Diagnostik, die sich an der Häufigkeit möglicher Ursachen orientiert. Die Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalls ist unabhängig vom Alter und besteht in der schnellstmög…

Schlagworte

DIAGNOSTIK KRANKENHAUS ALTER MEDIZIN THERAPIE VERGLEICH KARDIOLOGIE ESSEN MENSCHEN DEUTSCHLAND MORTALITÄT MORBIDITÄT PATIENTEN PUBMED RISIKOFAKTOREN ARBEITSPLATZ