First come first served? Ojaen-House Rabattverträge für substitutionsschwache Generika-Arzneimittel aus vergäbeund kartellrechtlicher Sicht
Burholt, C.; Gabriel, M.; · Pharma Recht, Frankfurt · 2017 · Heft 8 · S. 323 bis 332
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Seit einigen Jahren schließen gesetzliche Krankenkassen mit pharmazeutischen Unternehmen nicht nur exklusive Rabattverträge, sondern auch nicht-exklusive Rabattverträge, die einem Open-House oder auch Zulassungs-Modell folgen. Open-House Rabattverträge kennen keine Höchstzahl an Teilnehmern, sondern bieten allen interessierten und geeigneten pharmazeutischen Unternehmen durch Gewährung eines jederzeitigen Beitrittsrechts die Möglichkeit, Vertragspartner des Rabattvertrags zu werden. Die Rabatthöhe wird den vertragsbeteiligten pharmazeutischen Unternehmen durch die Krankenasse dabei einheitlich und verbindlich vo…