CareLit Fachartikel

Überdiagnosen durch Krebsfrüherkennung: Ein komplexes, ofl unterschätztes Problem

Berliner Ärzte, Leipzig · 2017 · Heft 9 · S. 30 bis 31

Dokument
178310
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Berliner Ärzte, Leipzig
Autor:innen
Ausgabe
Heft 9 / 2017
Jahrgang 54
Seiten
30 bis 31
Erschienen: 2017-09-01 00:00:00
ISSN
0939-5784
DOI

Zusammenfassung

Früherkennungsuntersuchung eine Krebsdiagnose erhält, ist er zuerst erschüttert, aber tröstet sich meist mit dem Gedanken, dass es besser war, den Krebs jetzt in noch frühem Stadium als später in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt zu haben. Auch aus ärztlicher Sicht ist es meist berechtigt, aufgrund der früheren Diagnose eine weniger invasive Behandlung und eine bessere Prognose zu erwarten. Daher neigt man dazu, solche Verläufe in Jedem Fall als Erfolg der Früherkennung zu werten. Dennoch kann eine solche Sichtweise zu gefährlichen Trugschlüssen in der Bewertung von Früherkennungsuntersuchungen führen.

Schlagworte

SCREENING PATIENT KREBS THERAPIE DIAGNOSTIK FORTBILDUNG PROGNOSE PATIENTEN WAHRSCHEINLICHKEIT DENKEN SÜDKOREA FRAUEN MORTALITÄT BEVÖLKERUNG ES ZEIT