Todesanzeigen von kundigen Leserinnen analysiert
Hirsmüller, S.; Schröer, M.; · Zeitschrift für Palliativmedizin, Stuttgart · 2017 · Heft 9 · S. 241 bis 248
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Liebe Kolleginnen und Kollegen, in der Regel ist unsere Arbeit schon getan, wenn in Zeitungen die Anzeige erscheint, die den Tod eines Menschen der Öffentlichkeit mitteilt. Die Phase intensiver Versorgung und Begleitung durch Palliative-Care-Teams ist abgeschlossen, abgesehen von nachgehender Betreuung der Anund Zugehörigen. Für die Angehörigen ist dies die Phase eines ersten rekonstruierenden Nachdenkens über eine. strenge“ Zeit. Den Hospizdiensten und Palliativstationen werden die Anzeigen mit einer Dankesund Grußkarte zugeschickt, nicht selten mit dem Hinweis, dass ihnen „Spenden statt Blumen“ zugedacht sind.