Fahrlässige Tötung wegen einer Medikamentenverwechslung
Rechtsdepesche, Köln · 2017 · Heft 9 · S. 250 bis 253
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die zur Tatzeit 63-jährige Geschädigte litt zunehmend an Luftnot (COPD). Ansonsten befand sie sich in einem altersentsprechenden Allgemeinzustand. Bei hausärztlichen Untersuchungen ergab sich der Verdacht auf ein Lungenkarzinom mit Lymphknotenmetastasierung sowie einer fraglichen Lebermetastase im Bauchraum. Zur weiteren Abklärung wurde die Geschädigte vom 13. bis zum 20.5.2015 stationär auf der pneumologischen und allergologischen Station eines Uniklinikums aufgenommen. Es erwies sich bei diesem Aufenthalt jedoch als nicht möglich, ohne Gefährdung der Geschädigten durch die Verengungen in die Lunge zu dringen u…