Aufklärung über die Risiken einer videoassistierten Thorakoskopie
Rechtsdepesche, Köln · 2017 · Heft 9 · S. 256 bis 259
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der zum damaligen Zeitpunkt 17-jährige Kläger stellte sich wegen eines stechenden Schmerzes, den er während seiner Arbeit verspürte, in der BG-Ambulanz/Sprechstunde der chirurgischen Klinik eines Bundeswehrkrankenhauses vor. Der Röntgenbefund ergab einen spontanen Lungenspitzenthorax links mit einer Breite von ca. 4, 5 cm. Noch am selben Abend wurde er in einer Klinik für Gefäßund Thoraxchirurgie aufgenommen. Nachdem die Röntgenverlaufskontrolle am nächsten Tag ein unverändertes Bild zeigte, wurde am 6. 11. eine videoassistierte Thorakoskopie (jVATS) mit Pleurodese mittels Talkumeinbringung durchgeführt. Es steh…