CareLit Fachartikel

Sterbehilfe, Suizid und Strafrecht

Fischer, T.; · PflegeRecht, Neuwied · 2017 · Heft 1 · S. 622 bis 629

Dokument
179018
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PflegeRecht, Neuwied
Autor:innen
Fischer, T.;
Ausgabe
Heft 1 / 2017
Jahrgang 21
Seiten
622 bis 629
Erschienen: 2017-10-01 00:00:00
ISSN
1433-7231
DOI

Zusammenfassung

Bei Sterbehilfe und Suizidbeihilfe bewegen wir uns auf einem rechtlichen Feld, das von Unklarheit und Tabuisierung durchdrungen ist. In der Theorie und der Rechtspolitik gilt das menschliche Leben als das höchste aller Rechtsgüter, als unverfügbar, unbedingt zu schützen. Seine Vernichtung ist mit den höchsten Strafen bedroht. In der Rechtsdogmatik sieht es relativer aus: Notwehr (§ 32 StGB) rechtfertigt die Vernichtung von Leben auch zur Rettung viel geringerer Rechtsgüter, wenn das Opfer seinen Lebensschutz beim Angriff quasi aufgegeben hat. Auch Notstandsfälle (§ 34, § 35 StGB) können vorsätzliche Tötungen str…

Schlagworte

SUIZID STERBEHILFE STRAFRECHT TOD LEBEN PATIENT MORAL TABU ZEIT WAHRSCHEINLICHKEIT DEMENZ PATIENTEN FREIHEIT GEWISSEN TERMINOLOGIE KRANKHEIT