Fertilitätsprotektion vor onkologischen Therapien beim Mann
Gerhard Haidl, L. M.; · Onkologische Pflege, Germering · 2017 · Heft 3 · S. 15 bis 17
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Malignóme des männlichen Genitaltrakts/Hodenkrebs sowie multimodale onkologische (Chemotherapie, Radiotherapie und/oder OP) oder immunmodulierende Therapien bei anderen (z. B, rheumatischen) Systemerkrankungen führen häufig zu einer z. T. vorübergehenden, z. T. dauerhaften Beeinträchtigung der männlichen Fertilität. Sogenannte gonadotoxischeTherapien schädigen z. T. vorübergehend, z. T. dauerhaft das Keimepithel, was zu einer Verschlechterung der Spermienqualität und einer Reduktion (Oligozoospermie) bis zur Abwesenheit von Spermien (Azoospermie) führen kann (Depalo et al. , 2016).