Tumortherapie induzierte Nausea und Emesis
Roos, K.; Schräder, L.; Wambold, R.; Lebei, B.; Knutson, S.; · Onkologische Pflege, Germering · 2017 · Heft 6 · S. 28 bis 32
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Übelkeit und Erbrechen wird vor allem durch die Tumortherapie beeinflusst, sowohl die medikamentöse als auch die Bestrahlungstherapie. Daneben spielen patientenindividuelle Faktoren, die das Auftreten von Übelkeit und Erbrechen fördern oder verringern können, eine wichtige Rolle. Übelkeit, Erbrechen und Würgereiz sind nach medikamentöserTumortherapie ein zusammenhängender Symptomkomplex. Trotz leitliniengerechter Therapie tritt bei ca. 20-30 % der Patienten nach wie vor Erbrechen während der Chemotherapie auf; die Inzidenz von Übelkeit ist mit ca. 40-50 % deutlich höher.