Wenn das Schlafen schwerfällt
Das Band, Düsseldorf · 2017 · Heft 12 · S. 20 bis 26
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Viele Schlafstörungen bleiben unbehandelt, weil sie von den Fachkräften nicht explizit erfragt werden oder viele Eltern sie für eine unausweichliche Folge der Behinderung halten (Robinson & Richdale 2004). Das Fortbestehen von Schlafstörungen ist generell hoch und stellt eine erhebliche Belastung für die Eltern-Kind- Beziehung dar, zumal kürzere Schlafdauer und häufigeres nächtliches Aufwachen mit einer höheren Rate von Verhaltensauffälligkeiten (Irritabilität, Passivität, Hyperaktivität, impulsive, aggressive und oppositionelle Verhaltensweisen) tagsüber korrelieren (Wiggs & Stores 1996). Mütter von behinderten…